Wann ist eine osteopathische Behandlung sinnvoll?

Das Einsatzgebiet der Osteopathie ist vielfältig.

Bei Erwachsenen:

  • Rücken- und Nackenschmerzen
  • Gelenk-Muskel-Sehnenbeschwerden
  • Bandscheibenvorfälle, Sportverletzungen, Verspannungen
  • Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Tinnitus, Stress, Schlaf- und Konzentrationsschwierigkeiten
  • Kiefergelenksprobleme
  • Verdauungsbeschwerden (Verstopfung, Blähbauch), Narben und Verwachsungen
  • im gynäkologischen Bereich bei Menstruationsbeschwerden, Inkontinenz, in der Schwangerschaft (Geburtsvorbereitung und Geburtsnachsorge), klimakterische Beschwerden, Vernarbungen und Verwachsungen im Bauchbereich nach Operationen

Bei Kindern:

  • Schreikinder, Spuckkinder, Schlafstörungen, Koliken, Hyperaktivität (ADHS)
  • Schädelasymmetrien, Skoliose, Schiefhals (KISS-Syndrom)
  • motorische und sprachliche Probleme

Osteopathie als präventive Therapie:
Häufig gibt es im Körper Funktionsstörungen, die symptomlos sind. Daher kann auch ohne Beschwerden, vorbeugend, eine osteopathische Behandlung sinnvoll sein. Die osteopathische Behandlung hat aber auch ihre Grenzen und ersetzt die Schulmedizin nicht.

Ablauf der Behandlung

Die erste Behandlung beginnt mit einer ausführlichen Anamnese. Es wird gezielt nach den aktuellen Beschwerden, aber auch nach früheren Erkrankungen, Unfällen und den Lebensgewohnheiten gefragt.

Danach erfolgt die osteopathische Befundung, wobei die Statik, die Mobilität der Gelenke, der inneren Organe und der Schädelknochen beurteilt wird. Die Befundaufnahme geht allmählich, manchmal unmerklich in die Behandlung über.

Die Anzahl der notwendigen Behandlungen ist unterschiedlich, weil jeder Körper in seinem eigenen Tempo reagiert. Eine Behandlungseinheit dauert ca. 50 – 60 Minuten.

Kosten

Ich bin Mitglied im BVO-Verband. Dies ist eine Voraussetzung vieler gesetzlicher Krankenkassen für die anteilige Erstattung der Kosten. Die meisten gesetzlichen Krankenkassen beteiligen sich an der Bezuschussung für Osteopathie - Behandlungen. Die Seite des Bundesverband Osteopathie e.V. (BVO) bietet Informationen über die Kostenerstattungen der jeweiligen Krankenkassen.

Die privaten Krankenkassen, sowie private Heilpraktiker Zusatzversicherungen übernehmen die Behandlungskosten ganz oder teilweise. Es ist anzuraten vor Beginn der Behandlung mit der jeweiligen Krankenkasse die Kostenübernahme zu klären.

BVO Osteopathie e.V.

Naturheilpraxis / Osteopathie

Die  Osteopathie betrachtet den Körper ganzheitlich, um Ursachen von Funktionsstörungen zu erkennen und zu behandeln. Die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert, wofür der Osteopath nur seine Hände benutzt, also sanfte manuelle Techniken einsetzt.

Die  Behandlung setzt fundierte Fachkenntnisse in Anatomie und Physiologie voraus und ist eine eigenständige medizinische Methode. Es wird nicht die Erkrankung selbst, sondern die Störung der Körperfunktion, die zu Erkrankung geführt hat, behandelt. Daher können akute und chronische Erkrankungen des Bewegungsapparates, sowie funktionelle Beschwerden innerer Organe und Störungen des vegetativen Nervensystems positiv beeinflusst werden.

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In der Osteopathie lassen sich 3 Teilbereiche unterscheiden:

  • Parietale Osteopathie:
    Behandlung des Muskel - und Skelettsystems mit Sehnen und Bandapparat
  • Viscerale Osteopathie:
    Behandlung der inneren Organe
  • Craniosacrale Osteopathie:
    Behandlung des Schädels, der Schädelknochen und des Kreuzbeins

Geschichte

Die Geschichte der Osteopathie ist über 130 Jahre alt. Der amerikanische Arzt Dr. Andrew Taylor Still (1828 – 1917) erkannte durch Beobachtungen seiner Patienten, dass Bewegungseinschränkungen und Blockaden in den verschiedenen Körpersystemen zu Erkrankungen und Schmerzen führen können. Blut und andere Körperflüssigkeiten können schlechter zirkulieren. Dadurch bleiben Abfallstoffe im Körper und er wird anfälliger für Krankheiten. Der Osteopath löst die Blockaden durch spezielle Handgriffe, verringert dadurch die Spannungen und das gestörte Gleichgewicht wird wieder hergestellt.

Vita

1987 Staatsexamen zur Physiotherapeutin
1987 – 1991 Tätigkeit als staatlich anerkannte Physiotherapeutin in den Kliniken Düren, Bonn und der Schweiz
Seit 1993 Selbstständig in eigener Praxis als Physiotherapeutin, PhysioTeam-Ditzingen.de

Zusatzausbildungen in manueller Thearpie, PNF und Bobath Therapie (neurologische Behandlungen) und Lymphdrainage
2009 Ausbildung zur Pilates-Trainerin
2010 Prüfung zur Heilpraktikerin am Gesundheitsamt Heilbronn

Ausbildungen in Ohrakupunktur, Fußreflexzonenmassage und APM nach Penzel
2011 – 2016 Ausbildung an der Osteopathie Schule Deutschland (OSD)
2016 Abschluss der BAO-Prüfung; seitdem Osteopathin

Weiterbildung in Säuglings- und Kinderosteopathie

Ellen Dongus

Heilpraktikerin / Osteopathin / Physiotherapeutin

Kontakt

In Stuttgart-Feuerbach sowie in Ditzingen bin ich für Sie da.

Praxisgemeintschaft Ellen Dongus und Ursula Reichert

Naturheilpraxis / Osteopathiepraxis
Ellen Dongus

Hohewartstraße 184
70469 Feuerbach

Termin nach Vereinbarung
Telefon: 0711 8879385
Mobil: 0157 72194111

Praxisgemeinschaft mit Ursula Reichert

Praxis PhysioTeam Ditzingen

PhysioTeam Ditzingen
Osteopathie Ellen Dongus

Stuttgarter Straße 28
71254 Ditzingen

Termin nach Vereinbarung
Telefon: 07156 330644